Rezepte, Kraeuterkunde, Heilsteinkunde und vieles mehr...
Register Calendar Members List Team Members Search Frequently Asked Questions Go to the Main Page

Rezepte, Kraeuterkunde, Heilsteinkunde und vieles mehr... » Hausbar » Drinks, Cocktails oder andere Getränke mit Alkohol » Die Geschichte des Cocktails » Hello Guest [Login|Register]
Last Post | First Unread Post Print Page | Recommend to a Friend | Add Thread to Favorites
Post New Thread Post Reply
Go to the bottom of this page Die Geschichte des Cocktails
Author
Post « Previous Thread | Next Thread »
yve yve is a female
Hobbyköchin


images/avatars/avatar-138.jpg

298
Mit was kochst Du? / With what do you cook?: Ich/wir koche(n) mit einem Elektroherd & Ceran-Kochfelder
Was kochst Du am liebsten? / Do you like most of all to cook what?: Ich koche gerne herzhaft.
Kochst Du oft mit Kräutern & Gewürzen? / Do you cook often with herbs & spices?: Ich koche oft mit Kräutern & Gewürzen.
Ist Kochen Dein Hobby? / Is cooking your hobby?: Kochen ist mein Hobby.

yve herausfordern
Die Geschichte des Cocktails Reply to this Post Post Reply with Quote Edit/Delete Posts Report Post to a Moderator       Go to the top of this page

Um die Herkunft des Wortes „Cocktail“ ranken sich allerlei fantastische Geschichten: Etwa die, dass eine mexikanische Prinzessin namens Xoctl einen amerikanischen Besuch am Hof ihres Vaters ein Mischgetränk kredenzt und er ihren Namen mit dem des Getränks verwechselt habe. Oder die, dass zum Mixen der Drinks verwendete Löffel Rennplatzbesucher an die gestutzten Schwänze nicht reinrassiger Pferde erinnerte, die man auch Cocktail nannte. Moderne Etymologen führen das Wort aber einmütig auch „Coquetel“, ein französisches Weinmischgetränk, zurück.

Woher auch immer das Wort „Cocktail“ stammt, Mischgetränke gibt es seit langer Zeit – das erste als Cocktail erkennbare stammt aus dem 16. Jahrhundert, und viele moderne Klassiker sind weit älter, als man denkt. Der Bourbon-Cocktail Old Fashioned z.B. taucht erstmals gegen Ende der 18. Jahrhunderts auf. Wir wissen auch, dass das Wort „Cocktail“ in den USA bereits 1809 in Gebrauch war. Rund 35 Jahre später, als der englische Schriftsteller Charles Dickens in seinem Roman „Martin Chuzzlewit“ von einem Major Pawkins schrieb, dass er „mehr Grog, Minzgeist, Wacholderschnaps und Cocktails als irgendwer aus seiner Bekanntschaft“ trank, hatte es auch Großbritannien erreicht. In den USA wurden Cocktails in den Häusern der stielbewussten Oberschicht und exklusiven Hotels als Aperitif gereicht, bis sie im Ersten Weltkrieg aus der Mode kamen. Seit dem wird ihr Auf und Ab von wechselnden Modewellen bestimmt.
Die Nachkriegsgeneration, von der Krieg, von der Kriegszeit desillusioniert, fand bei ihrer Suche nach neuen Erfahrungen, Vergnügungen, Stimulanzien und Stilen Geschmack nach einem neuen Repertoire von Cocktails. Paradoxerweise beflügelte die in den 1920er- Jahren in den USA verhängte Prohibition diese Entwicklung noch: Der illegal gebrannte Alkohol war oft so abstoßend, dass man seinen Geschmack gern mit Fruchtsäften und anderen Zutaten kaschierte. Zudem machte der Kitzel des Verbotenen alkoholische Cocktails noch attraktiver.
Die Cocktailwelle erreichte dann auch bald Europa: Die besten Hotels von London, Paris und Monte Carlo, die über Gin und Whisky von besserer Qualität verfügten, lockten ihre Gäste bald mit eigenen Cocktailbars.
Der zweite Weltkrieg setzte dem ein Ende ein, Cocktails kamen aus der Mode – bis zu ihrer unvermittelten Renaissance in den 1970er-Jahren. Eine ganze Generation neuer Rezepte wurden geboren, viele verwendeten weißen Rum, Wodka und Tequila, der sich gerade erst außerhalb seiner Heimat Mexiko durchzusetzen begann. Zwischenzeitlich verschwanden die Cocktails abermals in der Versenkung, doch neuerdings haben sie wieder Konjunktur, und der Cocktail-Shaker gehört heute wieder in jede Hausbar, die etwas auf sich hält.


Ausstattung
Klassische Cocktails werden geschüttelt oder gerührt. Der Shaker besteht aus einem Behälter mit perforiertem Innendeckel, der als Sieb dient, und einem äußeren Deckel. Man schüttelt darin die Zutaten mit zerstoßenem Eis und gießt dann den Cocktail durch den perforierten Deckel ins Glas.
Ein Rührglas ist eine Art mittelgroßer Glaskrug zum Mixen gerührter Cocktails. Es besteht normalerweise aus farblosem Glas, damit man genau sehen kann, was man tut.
Ein langstieliger Barlöffel ist ideal zum Rühren, während ein kleines Barsieb verhindert, dass die bei Mixen zugegebenen Eiswürfel mit ins Cocktailglas gelangen. Moderne Cocktails – z.B. Slushes – werden in der Küchenmaschine gemixt. Jeder geschüttelte Cocktail kann aber auch im so genannten „Blender“ (Standmixer mit Eisbehälter) zubereitet werden.
Messbecher (auch Barmaß genannt) und Löffel sind unentbehrlich zum richtigen Abmessen der Zutaten. Auch Korkenzieher, Flaschenöffner und ein scharfes Messer dürfen nicht fehlen.
Ebenfalls nützlich, aber nicht unentbehrlich sind Zitruspresse, Eiskübel, Eiszange, ein Bowlengefäß, eine gläserne Servierkanne sowie Zestenschneider oder Raspel. Ein Entsafter ist praktisch, um größere Mengen Fruchtsaft für Cocktails oder als Katerkur für den Morgen danach zuzubereiten.

Gläser
Die Anschaffung langstieliger Martinigläser mag lohnen, aber Sie brauchen sich kein komplettes Sortiment an Whisky-. Longdrink- und verschiedenen Cocktailgläsern zulegen. Mittelgroße und kleine Bechergläser sowie Weingläser decken die meisten Erfordernisse ab. Cocktails kommen in farblosen, ungeschliffenen Gläsern optisch am besten zur Geltung. Man sollte sie im Kühlschrank vorkühlen, damit die Getränke schön kalt bleiben.

Zutaten
Lassen Sie die eigene Bar ganz natürlich „wachsen“. Eine gute Auswahl an Spirituosen umfasst Whisky – Scotch und Bourbon -, Weinbrand bzw. Cognac, Gin, weißen und braunen Rum, Triple sec, süßen und trockenen Vermouth, Wodka und Tequila, Pernod, Bier sowie Rot- und Weißwein. Champagnercocktails sind etwas für besondere Anlässe.
Bestücken Sie Ihre Bar vor allem nach Ihren eigenen Vorlieben: Wenn Sie z.B. keinen Whisky mögen, lohnt es sich kaum, Scotch, Irish Canadian, American und Bourbon Whisky zu vorrätig zu halten.
An nichtalkoholischen Zutaten brauchen Sie Mineralwasser mit Kohlensäure, Sodawasser, Cola, Gingerale und Tonicwater. Fruchtsäfte werden am besten frsich gepresst – greifen Sie beim Kauf von Fertigsäften nur zu solchen aus 100% Frucht ohne Zuckerzusatz. Praktisch sind u.U. Fertiger Grapefruit-, Orange-, Preiselbeeren- und Tomatensaft sowie Limettensirup.
Unverzichtbar ist ein Vorrat an frischen Zitronen, Limetten und Orangen. Bei Verwendung von Konserven gibt man Früchte im eigenen Saft, nicht in Sirup, den Vorzug und lässt sie vor Verwendung gut abtropfen.
Häufige Zutaten sind Angostura-Bitterlikör, Worcestersauce und Cocktailkirschen. Ganz wichtig: Immer ausreichende Mengen an Eis vorrätig halten!

Zuckersirup
Hier ein Grundrezept zur Herstellung von Zuckersirup, den man für einige Cocktails benötigt.

Zutaten:
4 EL Wasser
4 EL Zucker

Wasser und Zucker in einen kleinen Topf geben und bei schwacher Hitze rühren, bis der Zucker vollständig aufgelöst ist. Zum Kochen bringen und ohne Umrühren 1-2 Minuten kochen.
Topf vom herd nehmen und abkühlen lassen. Im dicht verschlossenen Behälter hält sich Zuckersirup im Kühlschrank bis zu 2 Wochen.

__________________
@alle User, bitte auch hier das Urheberrecht beachten!!!
Nähere Informationen zum Urheberrecht findet Ihr in diesem Thread: Urheberrecht der Geschichten und andere Informationen!!!
Gruß yve Smile

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen früher, damit ich mehr davon habe.

Marlene Dietrich (1901 - 1992)
08.03.2005 18:32 yve is offline Send an Email to yve Homepage of yve Search for Posts by yve Add yve to your Buddy List Add yve to your Contact List
Tree Structure | Board Structure
Jump to:
Post New Thread Post Reply
Rezepte, Kraeuterkunde, Heilsteinkunde und vieles mehr... » Hausbar » Drinks, Cocktails oder andere Getränke mit Alkohol » Die Geschichte des Cocktails

Privacy policy | Team | Suchen | Hilfe
Forum Software: Burning Board 2.3.4, Developed by WoltLab GmbH