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yve yve is a female
Hobbyköchin


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Mit was kochst Du? / With what do you cook?: Ich/wir koche(n) mit einem Elektroherd & Ceran-Kochfelder
Was kochst Du am liebsten? / Do you like most of all to cook what?: Ich koche gerne herzhaft.
Kochst Du oft mit Kräutern & Gewürzen? / Do you cook often with herbs & spices?: Ich koche oft mit Kräutern & Gewürzen.
Ist Kochen Dein Hobby? / Is cooking your hobby?: Kochen ist mein Hobby.

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Die heutige weltweit beliebte Wok-Kochtechnik kommt ursprünglich aus Asien. In Indien brät, bzw. Schmort man die Gerichte in der Karai (dieses ist eine große Pfanne, die auf einer Öffnung einem Ziegel- oder Lehmofen gesetzt wird). In der Mongolei wird eine Wokähnliche Pfanne (Ähnlichkeit von der Form her) verwendet um Fisch oder Lammfleisch zu garen, diese ist eine konkaven Grillpfanne.

Das Pfannenrühren kommt ursprünglich aus China, in allen Ländern werden natürlich beim Zubereiten unterschiedliche Zutaten (Gewürze) verwendet, aber frisches Gemüse spielt in JEDEM Land eine große Rolle, da bei der effizienten Garmethode der Eigengeschmack, die färbe, das Knackige und ebenso der Vitamingehalt erhalten bleibt.
Aber auch das Fleisch oder der Fisch werden so effizient gegart, auch hier bleiben viele Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente usw. Erhalten. Die Saucen oder Gewürze werden nur mit dem fertig gegarten vermengt (da, wenn man Gewürze zu lange mitkocht, diese an Inhaltsstoffen und an Eigengeschmack verlieren, fügt man diese erst zuletzt hinzu).

Meist wird dann noch, sobald das Gemüse und Fleisch fertig gegart ist Langkorn-, oder Rundreis hinzu gefügt, aber man kann auch Nudeln aus Weizen-, Buchweizen-, oder Reismehl hinzufügen.

In einem Wok kann man nicht nur Gerichte schonend garen, man kann einen Wok auch wunderbar als Friteuse nutzen, aber das Pfannenrühren ist auch hier sehr wichtig, beim Fritieren sollte man auch regelmäßig die Zutaten mit einem speziellen Pfannenwender rühren.
Es gibt 2 verschiedene Grundarten des Pfannenrpührens, einmal Pao und einmal Liu.
Beim Pao („Explosion“) werden die Zutaten in einem trockenen Wok bei stärkster Hitze unter ständigen Rühren sehr rasch gegart (vorher werden die Zutaten meist mariniert, um sie aromatischer und zarter zu machen.

Beim Liu („feuchtes garen“) werden alle Zutaten laufend gewendet (aber dieses erfolgt meist mit Erdnußöl, bzw. Maisöl). Sesamöl ist für starke Hitze weniger geeignet, aber sehr köstlich und aromatisch, daher wird es meist verwendet, in dem man einige Tropfen über das fertige Gericht träufelt.
Bei dieser Methode wird zum Schluß noch ein Gemisch aus Speisestärke und brühe mit Zucker, Essig und Sojasauce in den Wok gegeben (so das eine leicht klebrige Masse entsteht)

Das Pfannenrühren erfolgt meist etappenweise, da einige Zutaten längere Garzeit benötigen und dadurch, dass die Zutaten nach und nach hinzugefügt werden, behalten alle Zutaten ihren Eigengeschmack und am Ende der Garzeit werden diese dann zusammengefügt und als fertiges Gericht serviert.
Ein Wok sollte nie zu voll gefüllt werden, da sie sonst eher gedünstet werden als gebraten werden.

Was Wokgerichte betrifft, sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, man kann Zuckerschoten, Paprika (rote, gelbe, grüne), Zwiebeln, Karotten, Brokkoli u.v.a.m. Verwenden, um den Gericht ein farbenfrohes Aussehen zu verleihen. Dann kann man am Ende der Garzeit wunderbar Sprossen hinzu fügen oder Wasserkastanien aus der Dose (welche für einen tollen biss sorgen).
Nüsse, wie Cashewkerne, Mandeln, Wall-, oder Haselnüsse sorgen für Gerichte, die Proteinhaltig sind (Tofu, Hähnchen oder Garnelen sorgen auch für Protein).
Mit Zugabe von Nudeln oder Reis und Saucen rundet das ganze Gericht noch ab und sorgen für die Stätigkeit.

Die Zutaten wie Ingwer, Knoblauch, Chili usw. Sorgen für das typische Aroma, wobei die roten Chilis sind etwas süßlicher wie die grünen und auch nicht ganz so scharf (nur sollte man vorher die Kerne entfernen und die Scheidenwände der Chilifrucht).

Ein Wok ist eine tiefe Pfanne mit einem langen Steil oder 2 Griffen an der Seite.
Beim Wok kann man unterschiedliche Arten erwerben, entweder aus Edelstahl, Kupfer oder Gusseiserne (letztere sind besonders gut geeignet, da diese die Wärme länger halten).
Es gibt auch verschiedene Größen, die man erwerben kann (von 30- 35 cm Größe).

Beim Kauf sollte man auf jeden fall auf die Qualität achten und nicht zu wenig investieren, sonst hat man nicht lange Freude an einem Wok.

Man kann eigentlich auch Pfannenrühren in einer normalen Pfanne machen, doch das Geheimnis besteht ja in diesen Gerichten an das regelmäßige wenden und dafür eignet sich weniger eine große Pfanne. Zum Pfannenwenden eines Woks gibt es spezielle Pfannenwender, die sind aus Holz und haben eine gebogene Form (diese passt sich den Wok perfekt an).

Zusätzlich kann man spezielle Siebe kaufen, die man zum Fritieren im Wok anwenden kann, dann gibt es noch passende Deckel für einen Wok (um Spritzfett zu vermeiden).

Bei der ersten Anwendung eines Woks sollte man auf jeden Fall, sofern dieser nicht Antihaftbeschichtet ist den Wok mit einem Öl getränkten Küchentuch abwischen (außen und innen), dann den Wok einmal stark erhitzen, vom Herd nehmen, abkühlen lassen und den Vorgang wiederholen (dieses mehrmals wiederholen, so dass eine gute „Antihaftschicht“ entsteht. Nach der Verwendung spült man den Wok einfach aus, oder wischt ihn einfach aus.

Einen gusseisernen Wok sollte man grundsätzlich nach dem reinigen gründlich abtrocknen, da dieser sonst anfängt zu rosten.

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@alle User, bitte auch hier das Urheberrecht beachten!!!
Nähere Informationen zum Urheberrecht findet Ihr in diesem Thread: Urheberrecht der Geschichten und andere Informationen!!!
Gruß yve Smile

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen früher, damit ich mehr davon habe.

Marlene Dietrich (1901 - 1992)
27.06.2006 17:47 yve is offline Send an Email to yve Homepage of yve Search for Posts by yve Add yve to your Buddy List Add yve to your Contact List
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