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yve yve is a female
Hobbyköchin


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Mit was kochst Du? / With what do you cook?: Ich/wir koche(n) mit einem Elektroherd & Ceran-Kochfelder
Was kochst Du am liebsten? / Do you like most of all to cook what?: Ich koche gerne herzhaft.
Kochst Du oft mit Kräutern & Gewürzen? / Do you cook often with herbs & spices?: Ich koche oft mit Kräutern & Gewürzen.
Ist Kochen Dein Hobby? / Is cooking your hobby?: Kochen ist mein Hobby.

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Der Anis zum Beispiel ist eine einjährige Pflanze und wird in unserem Breitengrad im April/Mai breitwürfig ausgesät und sollte nachgesät werden, sobald die ersten etwas größeren Pflanzen erschienen sind.
Die Samen müssen gut mit Erde bedeckt werden, da der Anis ein "Dunkelkeimer" ist.
Da der Anis eine lange Keimdauer hat, sollte man die Saatstelle mit Radieschensamen makieren (fällt besser auf und somit kommt der Anis nicht in Vergessenheit).
Der Anis bevorzugt lockeren-humosen und wenn möglichst kalkhaltigen Boden, wenn der Samen zu dicht gesät wurde, kann man die Keimlinge (Jungpflanzen) später auf 20 cm Abstand vereinzeln.

Beim Basilikum, sollte man sehr vorsichtig sein, da er sehr frostempfindlich ist, daher sollte er nicht vor Mitte Mai ins Freiland gesät werden, der Basilikum benötigt einen geschützten, sonnigen Platz und bevorzug nährstoffreichen Boden. Der Basilikum ist ein Lichtkeimer, daher nur haudünn mit Erde bedecken und in Reihen aussähen. (Am sichersten die die Anzucht ab April im Fensterbrett und am Mitte April kann man den dann raussetzen, aber mit einer Foli bei kalten Nächten noch schützen), ich lassen den Basilikum immer im Topf, da ich ihn so (wenn eine Schlechtwetterperiode ist, ich den Basilikum so in die Wohnung bringen kann). Auch Basilikum sollte regelmäßig nachgesät werden, um bis in den Spätherbst frische Blätter in der Küche zu haben. Wächst der Basilikum zu dicht, kann man ihn nach dem die kleinen Pflanzen greifbar sind auch pikieren und somit gut verteilt in den Töpfen plazieren.

Das Bohnenkraut kann man auch in der Fensterbank vorziehen und nach dem Eisheiligen (12.-15 Mai) ins Freiland setzen. Ab Mitte Mail kann man Bohnenkraut auch direkt im Freiland aussähen und später auf 25 x 25 cm vereinzeln (wenn zu dicht gesät wurde).
Der Boden beim Bohnenkraut sollte humos, durchlässig und nicht gedüngt sein, etwas sandides Erdreich ins besser, als schweres, lehmhaltiges. Bohnenkraut verlangt einen sonnigen Platz, nicht zu stark wässen und bei unsicherer Witterung ist eine Abdeckung angebracht, bzw. eine Übertunnelung.

Beim Borretsch, kann man den Samen ab April direkt im Freiland aussähen (man sollte aber den Borretsch später so ausdünnen, dass die Pflanzen nicht zu dicht stehen, enger Stand beeinträchtigt die Entwiklung der saftigen Blätter und fördert den Befall mit Mehltau). ER bevorzugt einen humosen, durchlässigen und nicht zu trockenen Boden.
Die jungen Blätter werden gepflückt, vom älteren Laub sollte Abstandt genommen werden, da er ledrig schmeckt und nur wenig Geschmack abgibt.

Beim Dill, kann man die Samen auch ab April direkt ins Freiland ssähen (auch der Dill ist ein Lichtkeimer und sollte nur mit sehr wenig Erde bedeckt werden). Dill sollte man auch in Reihen aussähen und man sollte ihn auch Nachsähen, damit man immer frisches Kraut im Garten hat. Der Dill liebt Sonne und einen humosen, staunässesicheren Boden.

Bei der Kamille kann man mit der Aussat von April bis Juni beginnen, die Aussat sollte breitwürfig oder in Reihen mot 20 cm Abstand ausgesät werden (späteres Auslichten stellt kein Problem dar). Die Erde sollte lehmhaltig sein. Eigentlich ist die Kamille sehr anspruchslos und gedeit so gut wie in jedem Garten.

Die Kapuzinerkresse (schaut sehr gut in frischen Salaten aus und wenn man die Blüte auslutscht, schmeckt der Blütensaft süß).
Diese ist auch sehr frostempfindlich. Die Kapuzinerkresse, kann man ab März in der fensterbank vorziehen und ab der zweiten Maihälfte direkt ins Freiland aussähen. Auch hier sollten die Pflanzen nicht zu dich gesetzt werden (mit 20 cm Abstand), beondere Bodensprüche stellt sie nicht, aber ein nährstoffreicher Boden fördert natürlich den Blattwachstum auf kosten der Blüten, welche sich in Sonne besser entwickeln, wie im Halschatten.
Die Blüten und Blätter lassen sich NICHT konservieren.

Der Kerbel, den kann man schon ab März/April in 20 cm voneinander entfernte Reihen ins Freiland aussähen und später auf etwa 10 cm verziehen. Bestimte Bodenvorrausetzungen vordert der Kerbel nicht, man kann sie an sonnigen Plätzen oder an Halschattenplätzen ziehen.
Zum trocknen ist der Kerbel nicht geeigent, aber man kann ihn im Notafall tieffrieren.

Koriander kann man ab Ende März/Anfang April in Reihen von 25 cm Abstand aussähen und die Jungpflanzen später auf 20 cm vereinzeln. Eine Aussat nach Mai lohnt sich nicht mehr, da die Früchte dann nicht mehr ausreifen können. Der Koriander bevorzugt leicht kalkhaltigen Boden und liebt windgeschützte, sonnige Plätze.

Die Kresse benötigt keinen bestimmten Boden, da sie sehr genügsam ist, sie wächst im Halbschatten, oder in der Sonne, sie fängt schon nach 3 Tagen an zu keimen. Der Boden sollte nur nicht trocken sein. Man kann die Kresse schon im März aussähen und Folgesaat sollte im Zwei-Wochen-Rhymus nachgesät werden, so hat man stets frisches Kraut.

Beim Majoran kann man ab Mitte Mai damit anfangen die Saat mit 25 cm Abstand im Freiland auszusähen, da der Majoran auch ein Lichtkeimer ist,sollte er nur mit etwas Erde bedeckt werden, er bevorzugt einen lockeren, humosen Boden. Man kann den Majoran auch ab März in der Fensterbank vorziehen.

Paprika, kann man ab März in der Fensterbank vorziehen, da der Paprika vorzugesweise in den wärmeren Ländern wächst, sollte man ihn erst nach den Eisheiligen ins Freiland setzen, anfangs aber noch übertunneln. Der Abstand der Pflanzen sollte ungefähr 40 cm betragen und benötigt einen Nährstoffreichen boden und Feuchtigkeit, gelegentliches aufhacken sorgt beim Paprika für lockeren Boden.
Ach und er sollte sonnig und windgeschützt stehen.

Beim Portulak sollte man erst anfangen den Mitte Mai ins Freiland zu sähen, die Samen drückt man nur an und bedeckt ihn NICHT mit Erde, er bevorzugt humosen, durchlässigen (ehr sandigen) Boden, Staunässe sollte vermieden werden. Als Dünger reicht meist Kompost, oder ein andere milder Naturdünger. Portulak sollte zirka alle 4 Wochen nachgesät werden, bei zunehmendet Kälte stoppt das Wachstum.
Portulak sollte man nur sammeln bis die Pflanze in Blüte geht, da er sonst bitter schmeckt, zum Konservieren ist Portulak nicht geeigent.

Ringeblume, sie kann man von März bis Mai ins Freiland sähen und später auf 30 cm Abstand vereinzeln, wächst die Ringeblume zu dicht, ist sie sehr anfällig gegen Krankheits- und Schädlingsbefall. Sie bevorzugt keinen besonderen Boden, da sie sehr genügsam ist und sie kann bis zu 50 cm hoch werden.

Beim Schittsellerie, kann man am März/April damit anfangen, sie in der Fensterbank vorzuziehen, nach den Spätfrösten im Mai, sollte man ihn in 30 cm Abstand ins Freie pflanzen. Da der Schnittsellerie auch ein Lichtkeimer ist, darf man ihn nur leicht mit Erde bedecken. Er bevorzugt sonnige oder halbschatten Plätze, der Boden sollte mager sein, durchlässig und evtl. mineralisch nachdüngen. In Trockenzeiten sollte auf jeden Fall, das Wässern nicht vergessen werden.

Der Senf bevorzugt kalkhaltigen, lehmigen und sandigen Boden (hat man die Erde vorher mit Kompost gedüngt, brauch er keine weiteren Nährstoffgaben). Ausgesät wird er zwischen März und Mai mit 20-30 cm Abstand, er bevorzugt sonnige, warme Plätze.

Winterprotulak sät man breitwürfig im Abstand von 15 cm im April oder August/September direkt ins Freiland und bedeckt ihn nur dünn mit Erde. Spätsommersaaten können den ganzen Winter über geerntet werden (besonders dann, wenn eine Abdekung mit Schlitzfolie vorhanden ist).
Von der Erde her, ist der Winterprotulak sehr anspruchslos.

Das waren erst mal die einjährigen Pflanzen, die mir so einfallen...

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Nähere Informationen zum Urheberrecht findet Ihr in diesem Thread: Urheberrecht der Geschichten und andere Informationen!!!
Gruß yve Smile

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen früher, damit ich mehr davon habe.

Marlene Dietrich (1901 - 1992)
24.01.2006 08:24 yve is offline Send an Email to yve Homepage of yve Search for Posts by yve Add yve to your Buddy List Add yve to your Contact List
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