Rezepte, Kraeuterkunde, Heilsteinkunde und vieles mehr...
Register Calendar Members List Team Members Search Frequently Asked Questions Go to the Main Page

Rezepte, Kraeuterkunde, Heilsteinkunde und vieles mehr... » Kräuter, Heilsteine, Reiki, Hausmittel und Co. » Kräuter & Heilpflanzen von A bis Z » Hafer (Avena sativa) » Hello Guest [Login|Register]
Last Post | First Unread Post Print Page | Recommend to a Friend | Add Thread to Favorites
Post New Thread Post Reply
Go to the bottom of this page Hafer (Avena sativa)
Author
Post « Previous Thread | Next Thread »
yve yve is a female
Hobbyköchin


images/avatars/avatar-138.jpg

298
Mit was kochst Du? / With what do you cook?: Ich/wir koche(n) mit einem Elektroherd & Ceran-Kochfelder
Was kochst Du am liebsten? / Do you like most of all to cook what?: Ich koche gerne herzhaft.
Kochst Du oft mit Kräutern & Gewürzen? / Do you cook often with herbs & spices?: Ich koche oft mit Kräutern & Gewürzen.
Ist Kochen Dein Hobby? / Is cooking your hobby?: Kochen ist mein Hobby.

yve herausfordern
Hafer (Avena sativa) Reply to this Post Post Reply with Quote Edit/Delete Posts Report Post to a Moderator       Go to the top of this page

Hafer zählt zur Familie der Süßgräser und ist ein Rispengetreide. Den Hafer findet man in allen gemäßigten Zonen, da er sehr bescheidene Bedürfnisse hat.
Unter den ganzen Getreidearten erkennt man den Hafer an seinen rispenartigen Blüten, er hat keine geschlossene Ähre.

Man sagt dem Hafer nach, dass er eigentlich aus Kleinasien kommt und er zu den ältesten Getreidearten zählt.

Man weiß, dass der Hafer schon um 1000 v Chr. In Mittel- und Nordeuropa angebaut wurde. Wie sein lateinischer Name schon verrät, enthält der Hafer das Alkaloid Avenin, welches sich beruhigend auf den Körper auswirkt. Die beste Wirkung erzielt man, wenn man den Hafer in Form des alkoholischen Auszug, der Tinktur, einnimmt.

Plinius hingegen bemerkte das die Germanen dieses Getreide in allen Variationen zu sich nah, wo hingegen die Römer dieses Getreide nur als Viehfutter verwendeten.
So hieß es: „Wen der Hafer sticht, der fühlt sich wach und munter und ist voller Tatendrang“

Ein Brei aus Hafer war die perfekte Krankenkost, oder aber man fand ihn auf den täglichen Speiseplan der Bevölkerung.

Aber es gab auch andere Sitten, die dem Hafer zugute kamen blinzel , wenn es jemand zu „bunt“getrieben hat, wurde er auf das so genannte „Haberfeldtreiben“ geschickt; so wurde unter Hohn und Spot der Angeklagte, nur mit einem Ziegenfell bedeckt, barfuß über ein stacheliges Haferfeld gejagt.

Der Hafer ist reich an Kieselsäure, Phosphor, Flour und enthält die Vitamine E, B1, B2, und B6, sowie das Biotin.
Der Hauptbestandteil des Hafers sind aber seine Eiweisse, welche eine besonders gute Zusammensetzung mit Aminosäure hat. Dieses ist ein ausgezeichnetes Stärkungsmittel bei Depressionen, Eschöpfungszuständen und hilft bei der Genesung, wenn man erkrankt ist.

Nach langer Krankheit sind Haferkuren eine gute Aufbaukost und dient zugleich als Schonkost, bei beispielsweise einem Magen- und Darm-Geschwür, bei chronischen Durchfällen, Leber- und Gallenkrankheiten, sowie bei rheumatischen Beschwerden.
Selbst wer schon eine Diät gemacht hat, weiß, dass Haferschleimsuppe und Haferbrei sich bewährt hat.
Aber auch wenn man Lungenleiden hat, ist die Haferschleimsuppe ein bewährtes Mittel.
Wenn Sie Hafer kochen, sollten Sie auf keinen fall das überschüssige Wasser weg kippen, da diese die wichtigsten Nähr- und Wirkstoffe enthält, mit etwas Honig gesüßt kann man das Wasser trinken.

Aus wissenschaftlichen Studien, ist bewiesen, dass Haferkleie sogar den Cholesterinspiegel beachtlich senkt.
Da Haferkleine die Stuhlmenge vermehrt, wirkt er auch abführend, er verbessert die Darmfunktion, was sich wiederum positiv Erkrankungen im Darmbereich auswirkt, er dient also als Schutz vor Darmerkrankungen, Hämorridenbildungen und Krebserkrankungen im Darmbereich.

Der Hafer ist im eigentlichen Sinne ein Allheilkraut, da er auch antiseptisch wirkt, wenn man Entzündungen auf der Haut hat, hemmt er die Entzündungen.
Vollwertige Haferflocken helfen sogar Stress zu senken und sind gute Blut- und Zellerneuerer.
Der Erfinder (Müsli), Dr. Max Bircher-Brenner wies sogar nach, dass durch täglichen Verzehr von Rohkost eine Vielzahl von Beschwerden deutlich gebessert oder vermieden werden kann.

Möchte man einen Tee mit Hafer bereiten, sollte der grüner Hafer da zu verwendet werden, welcher harntreibend, kräftigend und hilfreich bei nervöser Erschöpfung, sowie bei Nervenschwäche ist.
Aber auch bei Rheuma und Gicht leistet ein Hafertee gute Dienste, da er das Ausscheiden von Stoffwechselschlacken fördert.

Attachment:
jpg Hafer.jpg (8 KB, 8 downloads)


__________________
@alle User, bitte auch hier das Urheberrecht beachten!!!
Nähere Informationen zum Urheberrecht findet Ihr in diesem Thread: Urheberrecht der Geschichten und andere Informationen!!!
Gruß yve Smile

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen früher, damit ich mehr davon habe.

Marlene Dietrich (1901 - 1992)
16.01.2006 13:58 yve is offline Send an Email to yve Homepage of yve Search for Posts by yve Add yve to your Buddy List Add yve to your Contact List
Tree Structure | Board Structure
Jump to:
Post New Thread Post Reply
Rezepte, Kraeuterkunde, Heilsteinkunde und vieles mehr... » Kräuter, Heilsteine, Reiki, Hausmittel und Co. » Kräuter & Heilpflanzen von A bis Z » Hafer (Avena sativa)

Privacy policy | Team | Suchen | Hilfe
Forum Software: Burning Board 2.3.4, Developed by WoltLab GmbH