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yve yve ist weiblich
Hobbyköchin


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yve herausfordern
Schöllkraut (Chelidonium majus) Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Schöllkraut zählt zu den Mohngewächsen und man findet es überall, auf Mauern, Hecken, Schuttplätzen und kann bis 80 cm groß werden, sein Stängel ist behaart und es wachsen an diesem die Blattrosetten, die Blätter sind fiedrig gelappt und haben eine graugrüne Farbe, am Ende des Stängels wachsen die zwei bis sechsblütigen Dolden, welche eine goldgelbe Farbe besitzen, alle Pflanzenteile besitzen den scharf schmeckenden, orange gelben Milchsaft der äußerlich leicht ätzend wirkt.
Die Blütezeit beginnt ab dem Monat Mai bis in den Juni, das Kraut wird gesammelt von April bis September.

Das Schöllkraut hat viele Beinamen, wie: Warzenkraut, Goldkraut, Schwalbenkraut, Schwalbenwurz, Gilbkraut, Schälkraut, Bockskraut, Teufelsmilchkraut, Hexenmilch, Geschwulstkraut, Trudenmilch, oder Ogenklar.

Seine Gattung wird von dem griechischen „celidon“ abgeleitet, was so viel, wie „Schwalbe“ bedeutet, es lässt sich darauf zurückführen, dass man bereits einige Jahrhunderte vor Chr. Geburt beobachtet hatte, wie Schwalbenmütter ihren noch blinden Jungen, den Milchsaft in die Augen träufelte, um ihnen die Augen zu öffnen.

Der lateinische Beiname „majus“ heisst „größer“, damit unterscheidet man, „Chelidonium majus“ vom „Chelidonium minimus“ (dem Scharbockskraut).

Der gelbe Saft, der aus der Pflanze tritt erinnert an Gallenflüssigkeit, daher wurde dieses Kraut bereits in der Antike schon bei Gallenbeschwerden eingesetzt.

In der Alchemie hingegen wurde das Schöllkraut „coeli donum“ genannt, was so viel, wie „Himmelsgabe“ bedeutet, da das Kraut angeblich bei der Suche nach dem „Stein des Weisen“ helfen sollte.

Aber das Kraut wurde auch zur Behandlung von Warzen eingesetzt, wie einer der Beinamen schon verrät, so wurde die Milch auf Warzen geträufelt und die Milch ätzte diese weg.

Einer der Inhaltstoffe des Schöllkrauts ist eine opiumähnliche Alkaloide, die sich im Milchsaft befindet. Dieses erklärt auch, warum das Schöllkraut krampflösend und schmerzstillend ist, zusätzlich hat das Schöllkraut auch eine abführende Eigenschaft, eine falsche Dosierung kann Reizungen im Magen- und Darmbereich hervorrufen, sowie ein Brennen und Schmerzen, oder auch Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.
Zusätzlich kann Schwindel, Harndrang und Kreislaufstörungen auftreten.

Kommt der Milchsaft auf die Haut, kann es zu Blasen oder auch Geschwüren kommen.

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Nähere Informationen zum Urheberrecht findet Ihr in diesem Thread: Urheberrecht der Geschichten und andere Informationen!!!
Gruß yve Smile

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen früher, damit ich mehr davon habe.

Marlene Dietrich (1901 - 1992)
16.03.2010 19:28 yve ist offline E-Mail an yve senden Homepage von yve Beiträge von yve suchen yve in meine Freundesliste aufnehmen Fügen Sie yve in Ihre Kontaktliste ein
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