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yve yve ist weiblich
Hobbyköchin


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Safran (Crocus sativus) Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Safran ist wohl eins der ältesten Gewürze, aber auch Heilkräuter die man in der Geschichte finden kann, daher werde ich auch erst mal was über die Geschichte schreiben, die mir bekannt ist...


Im Mittelalter und der Renaissance war das Erscheinungsbild der Speisen wichtiger, als die Speisen selbst, daher wurde besonders drauf geachtet, dass die Speisen einen schönen „Glanz“ bekommen und besonders geschmückt werden.

Dieses tat man meist mit Safran, welches über die Gerichte gestreut wurden um denen einen Gold ähnlichen Glanz zu verleihen, aber auf Grund der hohen Steuerabgaben mit diesem aromatisch, duftendem Luxuskraut, mussten selbst Gourmets verdammt tief in die Tasche greifen, aus Überlieferungen ist bekannt, dass um die Zeit 1400 der Wert von 500 Gramm Safran des eines Pferdes entsprach.
Da das Ernten des Safranfäden sehr aufwendig ist, kann man es nachvollziehen, dass es zu den teuersten Gewürzen der Welt zählt, für ein Kilogramm Safranfäden müssen rund 200.00 Safrannarben gepflückt werden, daher wurde Safran auch oft verfälscht angeboten, wer im Mittelalter Safran fälschte und für gute Ware verkaufte, wurde samt seiner Ware öffentlich verbrannt und wer dem Fälscher geholfen hat, wurde lebendig begraben.

Der Gewürzsafran trägt noch andere Namen, wie zum Beispiel: Kakum, Kesar oder Zafran.
Seid dem Altertum wird Safran aber auch „Blut des Herakles“ genannt und wird in Kleinasien, der Türkei, Iran, Griechenland, Spanien, Indien, Marokko aber auch in der Schweiz angebaut.

Dem Safran wird nachgesagt, dass er eine aphrodisierende Wirkung hat, überall dort (so erzählen griechische Sagen), wo Hera und Zeus sich der Liebe hingaben, erwuchs aus ihren wollüstigen Ausdünstungen der Safran, so erklärt es sich auch, dass in der Antike die Brautbetten mit Safranblüten bestreut wurden.

Der Ärztevater Hippokrates schrieb nieder, dass der Safran bei den Männern die Manneskraft wieder aufhelfen kann und der Trunkenheit entgegenwirkt.

Die alten Phönizier hingegen bereiteten zu Ehren der Liebesgöttin stark safrangewürzte Kuchen, wenn die sich Glück in der Liebe wünschten.

Aber auch in der Ayurveda-Medizin war Safran ein wichtiges Liebesgewürz, es wurde als Zutat in Tees und Wein getrunken und soll somit die Sinnlichkeit im erotisch-sexuellen Bereich steigern.

Der römische Historkier und Naturforscher Plinius merkte an, dass Safran eine herrliche Zutat in Wein sei, vor allem soll der der Trunkenheit entgegen wirken und er soll guten Schlaf bewirken und den Reiz des Geschlechtstriebes enorm steigern.

Im Mittelalter durfte Safran in keiner wohl bestellten Küche fehlen, da in alten Kräuterbüchern aus dieser Zeit geschrieben steht „es bekommt wohl den Magen, fürdert die Dewung (Verdauung), bringet dem Leib eine gute Farbe, macht fröhlich und stärkt alle innerlichen Glieder“.

Der Safran zählt zu den Schwertliliengewächsen, äußerlich ähnelt der Safran dem in unseren Breitengrad zu findendem Krokus (diese haben jedoch Zwiebeln) und der Safran eine Knolle, auffällig sind am Safran die großen Blütengriffel mit drei Narbenschenkeln (den Safranfäden) und nur diese werden in den frühen Morgenstunden geerntet.

Der Safrankrokus entwickelt im Herbst bis ins Frühjahr hinein grasartige Blätter, die er im Sommer komplett verliert, daher trägt der Safran auch den Namen „Nackthure“, die Knolle ruht während der Sommermonate und erst im Oktober erscheinen dann die Schäfte und beginnt dann die Blütenschäfte zu bilden.

Im Safran ist reichlich ätherisches Öl vorhanden, aber auch Bitterstoffe und Safranbitter, lagert man den Safran verwandelt sich das Safranbitter in Safranal und Glukose, für seine erstaunliche Färbekraft ist das Karotinoid verantwortlich, aber auch das Crocetin.

Bekannt ist, dass Safran eine narkotische Wirkung hat und einschläfernd wirkt (ähnlich dem Opium), der Extrakt aus den wertvollen Fäden wirkt stimulierend und entkrampfend.

Bereits 5 Gramm Safran kann gefährlich werden und da es die Gebärmutter stimuliert, kann es bei Schwangeren zu einem frühzeitigen Abort kommen oder auch so Vergiftungen hervorrufen.
Daher sollte man nur sehr, sehr sparsam mit den Safranfäden umgehen und maximal 3 Fäden in Speisen verwenden.

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@alle User, bitte auch hier das Urheberrecht beachten!!!
Nähere Informationen zum Urheberrecht findet Ihr in diesem Thread: Urheberrecht der Geschichten und andere Informationen!!!
Gruß yve Smile

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen früher, damit ich mehr davon habe.

Marlene Dietrich (1901 - 1992)
16.03.2010 19:25 yve ist offline E-Mail an yve senden Homepage von yve Beiträge von yve suchen yve in meine Freundesliste aufnehmen Fügen Sie yve in Ihre Kontaktliste ein
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