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Zum Ende der Seite springen Lebensbaum / Thuja occidentalis
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yve yve ist weiblich
Hobbyköchin


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yve herausfordern
Lebensbaum / Thuja occidentalis Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Der Lebensbaum gehört zur Familie der Zypressengewächse und seine Heimat sind die ausgedehnten Sumpfgebiete in Noramerika.
Der Lebensbaum ist ein immergrüner Baum und kann bis zu 20 Meter hoch werden selbst der Stammdurchmesser kann bis zu 120 cm erreichen.
Die Rinde ist in schmalen Streifen gespalten und hat eine rot-braune Färbung, seine Äste sind stark verzweigt, flach zusammengedrückt und auf der Oberseite dunkel, die Unterseite ist blassgrün, die Zweige bilden eine Form zur Krone, die an eine Pyramide erinnert.
Der Lebensbaum bringt im April und Mai kugelige männliche und eierförmige Blüten hervor, die weiblichen Blüten sind ungefähr 8 Millimeter lang und stehen anfangs in grüner Farbe aufrecht, diese Blüten färben sich später hellbraun im Verlauf des Jahres bilden sich schuppige hellgrüne, bis hellzimtbraune Zapfen mit einem kleinen spitzen Fortsatz.

Indianer bauten damals aus dem Lebensbaum Boote, Pfeil und Bogen, selbst nutzten die Indianer, die Rinde des Baumes um Dächer für dessen Hütten zu bauen, in der Medizin fand der Lebensbaum aber auch einen feste Platz, es wurde innerlich und äußerlich bei Menstruationsbeschwerden, Kopfschmerzen, Herzkrankheiten, aber auch bei rheumatischen Beschwerden, oder Malaria angewendet.

Den Namen Thuja occidentalis erhielt der Lebensbaum von dem griechischen Wort „thyo“, was so viel, wie „Opfer“ bedeutet, daraus lässt sich schließen, dass der Lebensbaum, auch evtl. Bei Opferritualen verbrannt wurde, den lateinischen Beiname „ occidentalis „ bedeutet „untergehend“, was auf die untergehende Sonne bezogen wurde.

Die deutsche Bezeichnung „Lebensbaum“ bringt die immense Kraft, die von dem Baum ausgeht und das Immergrüne zum Ausdruck.
Der Lebensbaum hat aber auch schon eine sehr schwere Zeit hinter sich, damals unter der Regierung von König Friedrich Wilhelm I. Von Preußen wurde der Baum mehr oder weniger ausgerottet, da früher bei Abtreibungen dieser Baum verwendet wurde, König Friedrich Wilhelm I. diese Abtreibungen verhindern wollte, wurden diese Bäume gefällt und verbrannt.
Bei den Abtreibungen kam es damals oft zu schweren Vergiftungen, welche mit erhöhten Blutdruck, Durchfall, Einlagerungen von Wasser in der Lunge, Krämpfe, schwere Nieren- und Leberschäden, Magenblutungen oder auch arge Störungen des zentralen Nervensystems als Folgeerscheinungen auftraten.

Der Lebensbaum enthält ätherische Öle, wie Thujon, Pinen und Fenchon, des weiteren sind noch Gerbstoffe, harze, Glykoside (Pinipikrin) enthalten und auch giftige Verbindungen wie Thujin und Thujugin.
Diese Wirkstoffe wirken sich anregend auf die Gebärmutter, das Herz und des Nervensystems aus, außerdem wirkt es antibiotisch, entzündungshemmend und schweißtreibend.
In der europäischen Volksheilkunde stellt man aus den Triebspitzen Einreibungen gegen rheumatische Beschwerden und Tee zum Entwässen her.
Tinkturen werden sehr vorsichtig eingenommen und steigern das Immunsystem, auch zur Behandlung von Infektionskrankheiten sowie bei Fieberbläschen werden diese Tinkturen angewendet.

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@alle User, bitte auch hier das Urheberrecht beachten!!!
Nähere Informationen zum Urheberrecht findet Ihr in diesem Thread: Urheberrecht der Geschichten und andere Informationen!!!
Gruß yve Smile

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen früher, damit ich mehr davon habe.

Marlene Dietrich (1901 - 1992)
28.10.2006 15:45 yve ist offline E-Mail an yve senden Homepage von yve Beiträge von yve suchen yve in meine Freundesliste aufnehmen Fügen Sie yve in Ihre Kontaktliste ein
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