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Zum Ende der Seite springen Hopfen (Humulus lupulus)
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yve yve ist weiblich
Hobbyköchin


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yve herausfordern
idee Hopfen (Humulus lupulus) Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Der Hopfen zählt zur Famile der Hanfgewächse und kann bis zu 6 Meter hoch werden. Der Hopfen ist eine Schlingpflanze und wächst ab und an wild an Waldrändern, typisches Aussehen der Hopfenpflanze ist die gedrehte Windung des Stammes, die von oben bis unten mit rauen Blättern besetzt sind (mittels ankerartigen, geformten haaren klettert der Hopfen an Drähten und anderen Hilfsmitteln, die der Pflanze zur Verfügung stehen hoch).

Die unscheinbaren Blüten zeigen sich in der Zeit von Juli bis August und sind angeordnet in zapfenähnlichen Ständen. Die Blüte wird auch Hopfenzapfen genannt und diese müssen noch geerntet werden, bevor sie die Drüsenblätter verlieren (Zapfen, die älter wie ein Jahr sind verlieren auch ihre Wirkung).

Geerntet wird im September (dabei werden die länglichen, grünen Hopfenzapfen der weiblichen Pflanze gepflückt), die frisch gepflückten Zapfen verströmen den eigentümlichen Hopfengeruch, die Blüten werden gebündelt in einem luftigen Raum getrocknet, da einige Bitterstoffe des Hopfens flüchtig sind, sollte man die Hopfenzapfen nicht zu lange lagern (nicht länger wie ein Jahr).

Möchte man Hopfen im eigenen garten anbauen, sollte man einiges beachten.
Hopfen bevorzugt halbschattige Orte und auch sonnige Orte mit viel Nährstoffen (daher sollte der Boden regelmäßig gedüngt werden). Hopfen eignet sich hervorragend als Schattenspender, da der Hopfen ein dichtes Laubwerk besitzt und da dieser Rankt, kann man ihn sogar an Wänden oder Gerüsten entlang ranken lassen.
Der Hopfen sollte im Herbst bis auf den Boden zurückgeschnitten werden.

Der Hopfen galt damals als wichtige Pflanze gegen „schlechte Laune“ und Nervosität, daher gibt es auch einige Volksweisheiten über den Hopfen, wie zum Beispiel: Setzt sich ein Mädchen einen Kranz aus Hopfen geflochten auf, so zeigt es, dass es bester Dinge ist und mit seiner Umgebung zufrieden ist, auch von Liebeskummer sei sie nicht geplagt.

In der Antike wurde der Hopfen auch sehr geschätzt, zwar weniger als Heilmittel, sondern eher als Delikatesse, die Römer aßen den Hopfen ähnlich wie Spargel (ein Dichter warf dem Hopfen sogar vor, dass man ihn nicht als Sättigungsmittel verzehren würde, sondern nur aus purer Lust essen würde).
Der Hopfen wurde im 14. Jahrhundert in großen Umfang angebaut und kultiviert.
Im 12. Jahrhundert, hat sich Hildegard von Bingen mit dem hopfen als Heilpflanze auseinander gesetzt. In ihrer Physica beschrieb sie seine psychoaktiven Effekte und seine Verwendung als Konservierungs- und Würzmittel für Bier, der hopfen ist übrigens auch beim Bier für das Schäumvermögen.

In der Volksmedizin spielt der Hopfen eine große Rolle, bei Schlafstörungen und allgemeiner Unruhe, ein weiteres Anwendungsgebiet (welches af den Hopfenbitterstoff zurückzuführen ist), sind „Frauenbeschwerden“ wie: Menstruations- und Wechseljahresbeschwerden.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe des Hopfens sind die Bittersäuren Humulon und Lupulon (welche eine beruhigende Wirkung hervorrufen). Diese verwandeln sich nach dem Pflücken der Hopfenzapfen in ein Alkohol namens Methylbutenol.
In einem groß angelegten Versucht an 225 Testpersonen wurde die schlaffördernde Eigenschaft von Hopfen nachgewiesen, zusätzlich zeigte eine andere Studie, dass der Hopfen die negativen Effekte des Nikotins auf unsere Nerven dämpft.

Da der Hopfen zu den Hanfgewächsen zählt, könnte man annehmen, dass er auch den Wirkstoff Terahydrocannabiol enthält, aber aufwendige und umfangreiche Suche nach diesem Wirkstoff in der Hopfenpflanze blieb bisher erfolglos.

Es wurde durch viele Untersuchungen bestätigt, dass der Hopfen eins der wirksamsten Beruhigungsmitteln ist, seine Wirkstoffe entfalten sich besonders gut, mit der zusätzlichen Einnahme von Baldrian.
Da dieser dämpfend auf das zentrale Nervensystem wirkt, fördert Hopfen die Schlafbereitschaft.

Werden die Hopfenzapfen geraucht, erzeugen sie eine milde Euphorie (vergleichbar jener, die durch Marihuanarauchen hervorgerufen wird).

Die Bitterstoffe des Hopfens hemmen das Wachstum von Bakterien und Pilzen (aus diesem Grund wird Hopfen auch unter anderem zur Herstellung von Bier verwendet).

Diese Bitterstoffe helfen bei Krampflösungen und diese beeinflussen die Östrogenproduktion (was man bei Männern, die Jahre lang Bier trinken erkennen kann, da bei diesen sich ein leichter Brustansatz bildet).
Darüber hinaus regt der Hopfen die Verdauung an und regt den Appetit an.

Bei einigen Menschen kann der Hopfen bei Kontakt zu der frischen Hopfenzapfen Hautreizungen auftreten, welche auch „Hopfenverrücktheit“ genannt wird.

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