Home
Kochkurs
Portal
Übersicht
Umfragen
Suche
FAQ
Datenbank
Weiterempfehlung
Landkarte
Spiele
Shoutbox



Lexikon
Heilsteinlexikon
Heilsteingeschichte
Kräuterlexikon
Kräutergeschichte



Halloween
Einmachparty
Brunch
Fingerfood



Impressum
Kontakt
Unterstüzt
Partner
Banner
Statistik


Rezepte, Kraeuterkunde, Heilsteinkunde und vieles mehr... » Kräuter, Heilsteine, Reiki, Hausmittel und Co. » Kräuter & Heilpflanzen von A bis Z » Johanniskraut (Hypericum perforatum L.) » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag Druckvorschau | Rezept per Mail versenden | Rezept zu Favoriten hinzufügen
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Zum Ende der Seite springen Johanniskraut (Hypericum perforatum L.)
Autor
Beitrag « Vorheriges Rezept | Nächstes Rezept »
yve yve ist weiblich
Hobbyköchin


images/avatars/avatar-138.jpg

298 Filebase-Einträge
Mit was kochst Du? / With what do you cook?: Ich/wir koche(n) mit einem Elektroherd & Ceran-Kochfelder
Was kochst Du am liebsten? / Do you like most of all to cook what?: Ich koche gerne herzhaft.
Kochst Du oft mit Kräutern & Gewürzen? / Do you cook often with herbs & spices?: Ich koche oft mit Kräutern & Gewürzen.
Ist Kochen Dein Hobby? / Is cooking your hobby?: Kochen ist mein Hobby.

yve herausfordern
idee Johanniskraut (Hypericum perforatum L.) Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Johanniskraut besitzt den roten Farbstoff Flavonoide, wenn Sie die frischen Blüten mit den Fingern reiben, färben Ihre Finger sich blau-violett, auch wenn ein roter Farbstoff austritt, des weiteren besitzt sie noch die Stoffe wie ätherisches Öl, Hypericin und Gerbstoffe.
Johanniskraut wirk beruhigend auf die Nerven (z.B. bei Winterdeperessionen), das ätherische Öl wirkt antibakteriell und der Gerbstoff hat eine adstringierende Wirkung (mikroskopisch kleine Oberflächen des Körpergewebes werden verdichtet, dort finden Entzündungserreger dann weniger Angriffsfläche und Wunden heilen schneller z.B. bei spöder Haut oder alten Narben, bei Verbrennungen 1. Graders, Muskelrisse oder Blutergüssen).
Wenn hellhäutige Johanniskraut zu sich nehmen wollen, sollten sie starke Sonnenbestrahlung oder Solarienbesuche vermeiden, da es sonst zu einer erhöhten Empfindlichkeit gegenüber Lichteinstralung kommen kann.

Seid Jahrtausenden wird das Johanniskraut als Heilmittel geschätzt, die antiken Griechen verwendeten es äußerlich als Wundheilmittel, Plinius wiederum schätze es als Mittel bei Verbrennungen, 1. Jahrhundert nach Christi, verabreichte der Leibarzt Andromacho dem Kaiser Nero Johanniskraut als Heiltrank, da vom Johanniskraut gesagt wurde, dass es ein Kraut des Glücks ist.
Bis in das 19te Jahrhundert wurden Burschen mit Johanniskraut umkränzt, während der Johannisnacht (24. Juni) um so Unglück, Leid und übel wollende Menschen fern zu halten. Da es hiess, dass der Teufel, böse Geister und die Mächte der Finsternis diesem Kraut als Blutkraut widerstehen können, daher trägt das Johanniskraut auch noch andere Namen, wie: Teufelsflucht, Teufelsfuchtel, Teufelsbanner und Jageteufel.

Das Johanniskraut wird seid alters her bei Furunkeln, Hämorriden, Wunden, Quetschungen, aber auch Verbrennungen eingesetzt, selbst Blütenaufguss soll bei dem Blutfluss der Monatsregel helfen und ihn dämpfen, aber auch die Schmerzen bei der Monatsregel lindern.

Bei Hexenschuss, Gicht, Bettnässen und dem Nachgeburtschmerz soll der Weingeistauszug helfen.
Bei Durchfall sollen die gesottenen Samen helfen, aber auch bei Wurmbefall (was nicht unüblich war im Mittelalter) soll es die Würmer abtöten.
Heute weiss man, dass diese Pflanze nicht unbedingt bei Wurmbefall, oder Gicht eine hilfreiche Pflanze ist, aber sie wird heute wiederum bei Depressionen eingesetzt.

Johanniskraut bevorzugt trockene, steinige und kalkhaltige Bösen und kann bis 100 cm große werden, seine Stängel sind rund, kahl und mit zwei Längskanten ausgestatteten Blättern des Krautes ausgestattet, seine Blätter richten sich zum Licht, auf seinen Blättern findet man ein eigentümliches Muster, das Muster entsteht durch seine im Blatt befindlichen Öl- und Harzdrüsen und somit hat das Kraut ein unverwechselbares Aussehen, daher auch der Beiname: Tüpfel-Johanniskraut.

Zwischen Juni und September blüht das Kraut, es trägt dichte goldgelbe Blüten die als Gruppe am Ende der Verästelung sitzen.


Gesammelt werden alle oberirdische Treibe, das heisst, die Blüten und die Blätter, die meisten Wirkstoffe befinden sich in den Blüten, die beste Sammelzeit sind die Tage zwischen dem 15. Juni und dem 1. Sept. Es wird behauptet, dass das Kraut während der Sommer-wende seine größte Wirkungskraft hat.

Dateianhänge:
jpg Johanniskraut.jpg (10 KB, 27 mal heruntergeladen)
jpg johanniskraut.jpg (1,42 MB, 15 mal heruntergeladen)


__________________
@alle User, bitte auch hier das Urheberrecht beachten!!!
Nähere Informationen zum Urheberrecht findet Ihr in diesem Thread: Urheberrecht der Geschichten und andere Informationen!!!
Gruß yve Smile

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen früher, damit ich mehr davon habe.

Marlene Dietrich (1901 - 1992)
30.04.2006 14:32 yve ist offline E-Mail an yve senden Homepage von yve Beiträge von yve suchen yve in meine Freundesliste aufnehmen Fügen Sie yve in Ihre Kontaktliste ein
Baumstruktur | Brettstruktur
Gehe zu:
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Rezepte, Kraeuterkunde, Heilsteinkunde und vieles mehr... » Kräuter, Heilsteine, Reiki, Hausmittel und Co. » Kräuter & Heilpflanzen von A bis Z » Johanniskraut (Hypericum perforatum L.)

Forensoftware: Burning Board, entwickelt von WoltLab GmbH | Wbb Style © by Yvonne Wegener
© für wbb2 by Bandy & cback.de Geblockte Angriffe: 7222