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Zum Ende der Seite springen Melisse (Melissa officinalis)
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yve yve ist weiblich
Hobbyköchin


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idee Melisse (Melissa officinalis) Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Die Melisse zählt zu den Lippenblüter und kommt aus dem Mittelmeerraum, wächst aber auch in wärmeren Regionen Europas.
Die Melisse kann bis zu 90 Zentimeter groß werden und aus seinem weit verzweigten Wurzelstock bilden sich vierkantig, behaarte und verästelte Stängel, an ihnen sitzen eiförmige Blätter, die am Rand gezackt sind, in den Blattachsen sitzen die kleinen weißen glockförmigen Blüten und die Blütezeit ist von Juni bis August.

Die Melisse ist sehr robust und daher ist ein Anbau im eigenen garten kein Problem, die Auspflanzung sollte ende März, Anfang April erfolgen und in Abständen von 35 cm.
Sie bevorzugt humus- oder lehmreichen reichen Boden und sie sollte einen sonnigen Platz haben, im Winter sollte die Melisse mit Reisig geschützt werden, der zu sammelnde teil sind die Blätter in der Zeit von Mai bis Juni, da sie in der Zeit einen hohen Anteil an ätherischen Ölen haben.

Die Melisse hat einen hohen Anteil an ätherischen Ölen (Citral, Citronellal, Geraniol und Linalool) außerdem befinden sich Gerb- und Bitterstoff in der Melisse und einen hohen Anteil an Vitamin C befinden sich in den Blättern.

Die Melisse wirkt entspannend und krampflösend, wenn man unter Schlaflosigkeit leidet sollte man eine Tasse Melissen Tee eine halbe Std. bevor man in das Bett geht trinken, auch bei Nervosität hat sich Melissentee bewährt.
Menschen denen „schlechte Nachrichten“ schnell auf den Magen schlagen sollten Melissentee trinken, da er gut tut bei nervliche Belastungen.
Die Gerbstoffe, die in der Melisse vorhanden sind, stärken das Herz, außerdem kann man Melisse auch bei Lippenbläschen anwenden (in dem man einen Tupfer in Melissentee tunkt und damit die Bläschen betupft), Melisse findet man in diversen Temischungen, die gegen Magen-, Gallen- oder Leberprobleme helfen, in Verbindung mit Baldrian oder Hopfen hilft eine Melissenmischung und sorgt für Entspannung.
Jedem ist mit Sicherheit der Alkoholische Auszug Melissengeist bekannt und wird bei Müdigkeit und Abgespanntheit eingenommen, zum Einreiben soll der Melissengeist bei rheumatischen Beschwerden helfen, auch wirkt das ätherische Öl aus der Melisse lindernd bei allergischen Ekzemen.

Im Orient war die Melisse schon seid Jahrtausenden eine beliebte Heilpflanze, auch die antiken Römer und Griechen schätzen die Meilisse, sie verwendeten das kraut gegen hysterische und hypochondrische Verstimmungen; so bezeichnete Plinius in seiner „Naturalis historia“ dass die Melisse ein Mittel gegen Hysterie sei.
Ärzte verwendeten sie bei Angstzuständen oder nervös bedingten Kopfschmerzen.
Durch die Araber kam die Melisse nach Spanien und von dort aus fand sie den Einzug in die Klostergärten.
Auf Befehl von Karl dem Großen wurde die Melisse 810 in dem mittelalterlichen Klostergärten angebaut und kultiviert und wie soll es anders sein, auch Hildegard von Bingen befasste sich intensiv mit der Melisse und empfahl eine Tasse vor dem Schlafengehen zu trinken, da er gute Träume brächte.
Papacelsus (1493 bis 1541) rühmte die Pflanze als „bestes Kräutlein für das Herz“ und somit wurde der berühmte Melissengeist im 16 Jahrhundert entwickelt.

Die Klosterfrau Maria Clementine Martina (1775 bis 1843) setzte die Melisse damals zur Linderung von Herz- und Nervenleiden ein und noch heute wird der Melissengeist für diese leiden eingesetzt.

Den Namen hat die Melisse der Honigbiene zu verdanken (griechisch melissa = Honigbiene), die weißen bis weißgelblich blühende Pflanze ziehen die Bienen an.
Der Name Frauen- oder Mutterkraut hat die Melisse bekommen, weil sie auch bei Frauenleiden zum Einsatz kam.
Aber auch die anderen Namen die, die Melisse trägt, wie „Herzkraut“ oder auch „Herztrost“ hat die Melisse seiner positiven Wirkung auf das Herz zu verdanken, aber auch der Aberglaube verhalf der Melisse zu diesen Namen, da man sagt, wenn man Melissenblätter auf das Herz gebunden trägt, soll der Liebeskummer geheilt werden.
Und da die Melisse stark nach Zitrone duftet, trägt sie natürlich noch den Zweitnamen „Zitronenmelisse“.

Die Blätter der Melisse werden in einem kühlen, trockenen und dunklen Raum zum trocknen ausgelegt, man kann die Melissenblätter aber auch in Essig oder Alkohol einlegen.

Aber es geht nichts über die Verwendung des frischen Krautes, so kann man zum Beispiel Erdbeeren mit Melisse verfeinern, da sie einen angenehmen zitronenartigen Geschmack hat. Wenn man die Blätter der Melisse in einem Mörser zerkleinert, erhält die Melisse einen besonders intensiven Geschmack und kann zu allen Süßspeisen verwendet werden, die mit Zitrone verfeinern werden können.

Als Tee sollte Melisse in jeder Hausapotheke nicht fehlen, da sie wunderbar als Melissentinktur für Herzbeschwerden, oder bei Nervosität und Appetitmangel eingesetzt werden kann.

Bei Melissenöl, sollte man vorsichtig sein, wenn man es kauft, da es ein sehr hoher Aufwand ist, dieses herzustellen und auch leider nur immer eine geringe Ausbeute an Öl aus dem Blättern entsteht.
Da dieser Aufwand sehr hoch ist um reines Melissenöl herzustellen, da die das ätherische Öl auf der Oberfläche der Blätter befindet, daher müssen die Blätter schonend getrocknet werden, bevor sie durch Wasserdampfdestillation das farblose Öl gewinnen können.

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Nähere Informationen zum Urheberrecht findet Ihr in diesem Thread: Urheberrecht der Geschichten und andere Informationen!!!
Gruß yve Smile

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen früher, damit ich mehr davon habe.

Marlene Dietrich (1901 - 1992)
28.04.2006 09:44 yve ist offline E-Mail an yve senden Homepage von yve Beiträge von yve suchen yve in meine Freundesliste aufnehmen Fügen Sie yve in Ihre Kontaktliste ein
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