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yve yve ist weiblich
Hobbyköchin


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Erbse (Pisum sativum) Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Erbse (Pisum sativum)

Die Erbse ist ein Schmetterlingsblüter und bevorzugt sonnige Standorte und wo sie eine Rankmöglichkeit findet. Sobald die Erbse einen idealen Standort hat, kann sie bis zu zwei Meter hoch ranken und im Juni bis Juli trägt sie weiße Blüten, aus diesen Blüten entstehen dann die zirka 10 Zentimeter langen Hülsen, die auch Schoten genannt werden. In den Schoten befinden sich dann 5 bis 7 Millimeter dicke runde Samen.
Da die Erbse eine einjährige Pflanze ist und jedes Jahr neu gesät werden muss, nutzen viele Gärtner die alte Pflanze als Kompost, in dem sie die alte Pflanze untergraben. Die alte Pflanze ist nämlich ein guter Stickstofflieferant.

Bei Zuckerschoten, kann übrigens auch die gesamte Hülse mitgegessen werden.

Woher die Erbse genau kommt, konnte leider nicht festgestellt werden, was aber sicher ist, dass die Erbse schon im 12 Jahrhundert auf verschiedenen Speiseplänen stand. Im 17. Jahrhundert, zum Beispiel war der Sonnenkönig Ludwig XIV. Und der komplette Hof vernarrt in diese Frucht.

Aus einem Brief von Madame de Maintenon (um 1698 ) erfuhr man folgendes, sie schrieb in diesem Brief an die Gesellschaft: „Das Thema Erbsen verdrängt alle anderen. Das Verlangen, sie zu essen, das Vergnügen, sie gegessen zu haben, und der Wunsch, sie wieder zu essen, sind die drei größten Themen, die unsere Prinzen in den vergangenen drei Tagen diskutiert haben. Manche Damen, selbst nachdem sie an der Tafel des Königs soupiert haben (und gut soupiert dazu!), fahren nach Hause um essen vor dem Schlafen gehen nochmals Erbsen, selbst auf die Gefahr hin, und Magenverstimmung zu leiden. Das ist zugleich eine Mode und eine Torheit.“

Um 1755-1826 erzielten Erbsen sehr stolze Preise, so wurde ein Teller Erbsen mit 800 France berechnet, was in heutiger Währung ungefähr 40€ entsprechen würde.

Die schön, rund geformte Erbse galt sehr lange Zeit als Fruchtbarkeitsymbol, heute zählt die Erbse zu den Standartgemüsesorten und wird das ganze Jahr über Tiefgekühlt, und in den Sommerzeiten frisch angeboten.

Die Erbse ist die eiweißreichste Hülsenfrucht und kann man sehr gut als Fleischersatz eingesetzt werden. Aber die Erbse ist nicht nur ein sehr guter Eiweißlieferant, sondern auch ein sehr guter Eisenlieferant, die Erbse besitzt auf 100 Gramm Erbsen zirka 1,8 Milligramm Eisen. Wichtig ist aber auch, dass die Erbse nicht nur reich an Eisweiß und Eisen ist, sie ist auch reich an Kupfer, was für die Mobilisierung des Eisens im Körper sorgt.

Wie alle Hülsenfrüchte, enthält auch die Erbse große Mengen an Saponinen, welches der Menschliche Körper nur in geringen Mengen aufnehmen kann und somit sich nur auf den Magen- und Darmtrakt auswirkt. Dort wirken sie in geringer Intensität immunstärkend, antibiotisch (vor allem aus Pilze) und entzündungshemmend. Darüber hinaus, wirkt sich das Saponin positiv auf den Cholesterinspiegel aus und verringert somit das Risiko an Arterienverkalkung zu erkranken.

Um den Harnsäurespiegel zu senken, sollte man doch lieber das Fleisch den Vortritt geben, da zwar 100 Gramm Erbsen zirka 28 Milligramm Purine enthält und somit den Harnsäurespiegel senkt, wirkt er sich doch aber im eigentlichen Sinne erheblich geringer aus, wie, wenn man ein Stück Fleisch zu sich nimmt. Da in Erbsen sich noch Wirkstoffe befinden, die das Ausscheiden der Harnsäure aus dem Körper blockieren.

Hinzu kommt noch, dass Erbsen große Mengen an Molybdän enthalten, welches als Bestandteil des Enzyms Xanthinoxidase höhere Harnsäurewerte im Blut verhindert, ein gesunder Mensch, ist es aber kein problem Erbsen zu essen.
Wo wiederum Gichtkranke, oder Gichtgefährdete Personen auf den Genuss Erbsen zu essen, lieber verzichten sollten, oder nur gelegentlich auf dessen Speiseplan zu finden sein.

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Gruß yve Smile

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen früher, damit ich mehr davon habe.

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