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yve yve ist weiblich
Hobbyköchin


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freundlich Dinkel (Triticum spelta) Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Dinkel (Triticum spelta)

Der Dinkel gehört zu der Familie der Süßgräser ( Spelzgetreide). Warum Spelzgetreide? Da das Korn einen Mantel aus Spelzen hat. Die Spelzen sind getrocknete Blüten- und Kelchblätter, welche das Korn umhüllen und so vor schädlichen Umwelteinflüssen schützt.
Diese Spelzschicht hält Pestizide und Düngemittel vom Korn fern und somit ist das Korn wunderbar als Heilpflanze geigent.
Für die Verarbeitung selber, aber ist diese Spelzschicht ungeeignet, da diese Spelzschicht entfernt werden muss und einen hohen Arbeitsaufwand in Anspruch nimmt.

Im Dinkel ist weit aus mehr Eiweiß enthalten, wie im Weizen, Dinkel enthält auch mehr essenzielle Fettsäuren und einen hohen Kalziumanteil und genau so viele Vitamine der B-Gruppe, aber dafür weniger der E Vitamine.
Dinkelprodukte fördern die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit und ist gut für das Allgemeinbefinden. Dieses Getreide ist auch hervorragend geeignet bei Haut- und Schleimhauterkrankungen, sowie bei Stoffwechselleiden und Verdauungsstörungen, daher eigent sich der Dinkel für eine Diät.
Dinkel verbessert das Blutbild und trägt zur Normalisierung von Blutzucker- und dem Cholesterinspiegel bei.

Vom Mythos des Dinkels ist bekannt, dass der Dinkel bereits eine alte Kulturfom des Getreides ist, es wurden Niederschriften gefunden, die bereist seid 5000 Jahren existieren. Und schon zu dieser Zeit als Lebensmittel gefragt war.
Im 14. Jahrhundert, waren die Sommermonate feucht und kühl, die Ernte des Dinkels war so immer wieder in Gefahr, so wurde der Dinkel schon geerntet, bevor er reif wurde (milchreif), das Getreide war noch nicht fest und der Stärkeanteil noch nicht gebunden. Aber um das Korn haltbar zu machen, ließen sie das Korn über ein Feuer langsam trocknen um es haltbar zu machen, aus dem über dem Feuer getrockneten Dinkel, entstand der Grünkern.
In unserem Breitengrad hat der Dinkel erst seid wenigen Jahrzehnten die Auferstehung erlebt, dieses geschah durch die bewusstere Ernährung der Menschen somit kam man unweigerlich auf das Getreide Dinkel zurück.
Wie schon weiter oben beschrieben, lag die Wiedererkennung der „guten“ Seiten vom Dinkel ehr daher, dass der Dinkel sehr widerstandsfähig gegen die Umwelteinflüsse ist, aber natürlich lag es nicht nur daran, es lag auch an den Inhaltsstoffen, die dem Dinkel gut geschrieben werden.

Hildegard von Bingen, erkannte bereits im 12. Jahrhundert, welche positiven Eigenschaften das Korn hat und wurde eine begeisterte Anhängerin des Korns. Er galt ihr als ein ideales Getreide, für gesunde und kranke Personen, egal ob gemahlen oder als ganzes Korn, er behielt seine Vitamine, seinen Eiweißgehalt, Kaliumgehalt, Phosphorgehalt und Eisengehalt.
In ihrem Buch schrieb sie folgende Worte über den Dinkel nieder: „Der Dinkel... bereitet dem, der ihn isst, rechtes Fleisch und rechtes Blut, und er macht frohen Sinn und Freude im Gemüt des Menschen.“.

Der Dinkel benötigt für die Zubereitung reichlich Wasser; man rechnet ungefähr auf 100 Gramm Dinkel etwa 200 ml Wasser oder Brühe.
Dinkelkörner sollten eine Std. vorkochen und dann eine weitere Std. quellen lassen, erst dann ist der Dinkel verdaulich.
Der Grünkern hingegen benötigt etwa 40 Minuten Garzeit (Grünkern sind Dinkelkörner, die über ein Feuer langsam getrocknet wurden).

Dateianhang, erst ab 3 Postings zugänglich:
jpg Dinkel.jpg (9 KB, 12 mal heruntergeladen)


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Nähere Informationen zum Urheberrecht findet Ihr in diesem Thread: Urheberrecht der Geschichten und andere Informationen!!!
Gruß yve Smile

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen früher, damit ich mehr davon habe.

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03.01.2006 16:03 yve ist offline E-Mail an yve senden Homepage von yve Beiträge von yve suchen yve in meine Freundesliste aufnehmen Fügen Sie yve in Ihre Kontaktliste ein
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