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yve yve is a female
Hobbyköchin


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Citus (Cistus incanus)

Die Cistus auch Zistrose genannt und gehört nicht zu den Rosengewächsen, sie hat eine eigenen Familie gebildet und gehört zu den Zistrosengewächsen. Die Zistrose wächst in den Mittelmeerraum (Griechenland). Sie wächst auch auf kargen Böden, selbst die jährlich vorkommenden Buschbränden machen der Zistrose nichts aus, ganz im Gegenteil, sie hat sich an diese Umstände wunderbar angepasst und nutzt die bei den Bränden entstehenden Winden, ihren Samen zu verteilen.
Die Zistrose schaut, wenn sie nicht blüht ehr unscheinbar aus, aber sobald sie Blüten trägt, verwandelt sie sich in eine wunderschöne Pflanze. Die Blüten, welche zart rosa sind, sind zwar leicht verknittert, aber es ist ein prachtvoller Anblick. Der Teil, der von der Citus (Zistrose) verwendet wird, sind die Blätter und die Blütenblätter.

Man sagt ja, dass in Rotwein, oder auch „grünem Tee“ der hohe Gehalt an Polyphenol zu den Spitzenreitern dieser Biostoffe zählen, aber der Gehalt in der Citus ist weit aus höher, wie im Wein, oder dem grünem Tee.
Polyphenole sind Gerbstoffe und zählen zu den Antioxidanzien so genannte „Radikalfänger. Sie neutralisieren diese aggressiven Sauerstoffbindungen.
Es ist selbst wissenschaftlich bewiesen, dass schon nur alleine ein Schnapsglas Citus den Tagesbedarf von Vitamin C deckt.
In einer deutschen Studie wurde beweisen, dass selbst Citus bei 95 Kindern durch äußerliche Anwendung Hautentzündungen gelindert hat. Die Kinder wurden zusätzlich zu ihren sonstigen Medikamenten zweimal wöchentlich mit einem Citussud gewaschen und 64 % dieser Kinder zeigten eine gute, bis deutliche Besserung ihrer Beschwerden.

Ein Citussud hilft selbst bei Zahnfleischentzündungen und Halsentzündungen, welche mittels gurgeln von Citussud eingenommen wird. Der Citussud brauch nicht ausgespuckt werden, sondern darf auch geschluckt werden, durch das schlucken stabilisiert man noch zusätzlich die Schleimhäute des Darms.
Da die Polyphenole im Citus Schwermetalle binden, eignet sich der Citussud auch wunderbar zur Entgiftung des Darms, wo man am besten morgens vor dem Frühstück ein Schnapsglas voll trinken sollte. Dieses bewirkt aber nicht nur das die Schwermetalle gebunden werden, sondern bringt zusätzlich noch die Darmflora ins Gleichgewicht.

Vom Mythos ist bekannt, dass die Wirkung der Citus dank eines Gespräches der griechischen Gottheiten im Olymps zustande kam. Die Gottheiten berieten, welcher Pflanze man welche Heilwirkung verleihen sollte, so einigten sich die Götter bei der Citus (Zistrose) darauf, dass sie die Wunden der in der Schlacht verletzten Soldaten heilen solle.
Die Göttinen selber waren aber damit nicht einverstanden, da sie der Meinung wahren, dass eine so wunderschöne Pflanze ehr der Schönheit des Menschen geeignet wäre.
Die Zistrose, versprach den Göttern und den Göttinnen, dass sie beide Aufgaben erfüllen können, was die Zistrose bei heute hielt.
In Griechenland wird seid Jahrhunderten ein Tee aus den harzigen Blättern der Zistrose getrunken, welcher das Immunsystem stärkt.
Durch den extrem hohen Gerbstoffanteil der Pflanze wird sie noch heute erfolgreich bei Hauterkrankungen, sowie Darmerkrankungen eingesetzt. Das Harz, was die Pflanze gegen große Hitze schützt (egal ob Sommerhitze oder die Hitze des Feuers), ermöglicht eine therapeutische und kosmetische Behandlung.
Noch heute kann man Zistrosenschläger in Griechenland sehen, diese wandern mit einem Besenstiel, an dem ein Lappen befestigt ist über das Land und schlagen die Zistrosen, das Harz der Zistrose bleibt an den Lappen hängen. Schon Hirten trieben ihr Vieh damals in Cistuspflanzen, um diese hinterher zu scheren und die Wolle wurde dann ausgekocht.
Der Spruch „Ladanum (so wird der Harz der Citus genannt) hat den schönsten Geruch und stammt von den übel reichendsten Ort, nämlich vom Bart der Ziegen“. Stamme vom Dioskurides, womit er ja nu mal recht hat, wenn die Bauern ihr Vieh in Zistrosen scheuchten, nur um den Harz zu gewinnen.

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Gruß yve Smile

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen früher, damit ich mehr davon habe.

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