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yve yve ist weiblich
Hobbyköchin


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yve herausfordern
freundlich Bittersüß (Solanum dulcamara) Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Bittersüß (Solanum dulcamara)

Bittersüß zählt zu den Nachtschattengewächsen und ein Verwandter der Kartoffel Bittersüß wächst in ganz Mitteleuropa an Äckern, Schuttplätzen, in Gärten, auf Mauern und bevorzugt Lehmböden und kann von 30 cm bis 200 cm hoch werden.
Während der Blütezeit (Juli bis August) wachsen an den eierförmigen Blättern violette Blüten, welche ein auffälliges Staubblatt haben. Nach der Blütezeit wachsen die eierförmigen roten Früchte.
Der lateinische Name Solanum steht für Trost und Beruhigung und wurde als Mittel gegen Schmerzen eingesetzt.
Die ersten Berichte des Bittersüß fand man aus dem Jahre 1600 aus dem Kräuterbuch des Tabernaemontanus, zu dieser Zeit trug Bittersüß noch den Namen Hinschkraut und das Kraut wurde so beschrieben: Es ist auch dieser Wein gut wider die faule Magenfieber / davon die Geelsucht pflegt zu kommen. Die Blätter gepulvert / mit Feigen vermischt / eingenommen / fürdert den Stuhlgang. Das Kraut gesotten und getrunken / treibt das gerunnene Blut auß dem Leib / löscht Entzündungen des Leibes aussen und innen / wie Nachtschatten / treibt durch den Schweiß und Harn fein sanfft / öffnet die Verstopfung der Leber / darum es zur Gelb- und Wassersucht dienstlich ist.
Wie aus der Schrift zu erkennen, wurde Bittersüß bei Gelbsucht, Verstopfung und Harnleiden eingesetzt.
Erst später erweiterte man die Einsatzgebiete von Bittersüß und es kam dann auch zur Behandlung bei Asthma, Wassersucht, Gicht, rheumatischen Beschwerden, Hautekzemen und Bauchkrämpfen zum Einsatz.

Das Bittersüß besitzt Inhaltsstoffe wie Steroidalkaloidglykoside, welche das Herz kräftigen und den Appetit der Fresszellen unseres Immunsystems sowie unsere Schlafqualität versessern sollen.
Der Inhaltsstoff Glykosid Solasodin, welches eine Kortisonähnliche Wirkung hat hilft bei Entzündungen, indem es die Blutgefäße abdichtet und Schmerzen sowie Schwellungen verringert.
In der Homöopathie hat Bittersüß einen festen Platz und das Kraut befindet sich in Dulcamara-Präparaten, welche zur Therapie von fieberhaften Infektionen, eingesetzt werden, aber auch bei Durchfall, entzündlichen Erkrankungen an Harnleitern, Atemwegserkrankungen, oder auch Hauterkrankungen.
Bittersüßstängel können Sie in Apotheken oder in guten Kräuterfachgeschäften erwerben.

Absolute Vorsicht ist geboten, bei den unreifen Samen von Bittersüß, da 6 bis 8 unreife Samen Vergiftungserscheinung auslösen können. Insbesondere bei Kindern stellt der Samen von Bittersüß eine große Gefahr dar.
Man erbricht, es erscheinen Magen- und Darmbeschwerden mit Durchfall, man bekommt ein Kratzen im Mund und im Rachen, die Pupillen erweitern sich und man bekommt einen Hautausschlag.
Bei starken Vergiftungen kommt es zu Lähmungen, die durchaus eine tödliche Atemlähmung hervorrufen können.

Dateianhang, erst ab 3 Postings zugänglich:
jpg bittersuesser_nachtschatten.jpg (971 KB, 7 mal heruntergeladen)


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Nähere Informationen zum Urheberrecht findet Ihr in diesem Thread: Urheberrecht der Geschichten und andere Informationen!!!
Gruß yve Smile

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen früher, damit ich mehr davon habe.

Marlene Dietrich (1901 - 1992)
02.01.2006 18:12 yve ist offline E-Mail an yve senden Homepage von yve Beiträge von yve suchen yve in meine Freundesliste aufnehmen Fügen Sie yve in Ihre Kontaktliste ein
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