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Bärlapp (Lycopodium clavatum)

Der heutige Bärlapp kommt in ganz Europa (Ausnahme die Mittelmeerregionen) vor und wächst auf Heiden und Mooren, sowie auf Wiesentälern und in Nadelwäldern.
In Deutschland, in der Schweiz und Österreich steht der Bärlapp unter Naturschutz und darf nicht gesammelt werden.
Der Bärlapp ist eine kriechende Pflanze, die Stängel sind dicht beblättert und laufen in eine haarförmige Spitze zusammen. Da die Stängel sich reichlich verzweigen entsteht eine teppichartige Wuchsform. Die Triebe, welche aufsteigen können eine Länge von 10 bis 15 cm erreichen. Die Sporenbehälter, welche an den Trieben wachsen, benötigen zirka 4 bis 7 Jahre um sich auszubilden. Die Sporen sind blassgelb, und behaart (sie fühlen sich samtartig an), sind aber dabei sehr hart, sie haben keinen Geschmack und sind geruchsneutral und wasserabweisend (wenn sie ins Wasser fallen, schwimmen diese auf der Wasseroberfläche).

In den Monaten Juli bis August, lassen die Sporen sich ausschütteln und die Samen können geerntet werden. Die Samen werden auch Hexenmehl genannt und wurden als Wundpulver verwendet.

Aus den Sporen bilden sich innerhalb der nächsten 7 Jahren neue männliche und weibliche Vorkeime und nach weiteren 7 Jahren wachsen aus den Vorkeimen neue Pflanzen.

Aus der Mythologie der Bärlapppflanze ist bekannt, dass sie vor fast 400 Millionen Jahren aus den Urfarn des Mittelalters hervorgegangen ist.
Ab dem 17. Jahrhundert, wurde der Bärlapp schon als heilendes Pulver bei Wundsein, nässenden Ekzemen und offenen Beinen angewendet.
Der Bärlapp zählt (danke dem Gründer der homöopathischen Medizin, Samuel Hahnemann) zu eins der ältesten homöopathischen Arzneimittel.

Das Kraut enthält giftige Alkaloide, wie Lycopodin, Selagin, Clavatin und Clavatoxin, welche bei unsachgemäßer Dosierung, Schleimhautreizungen, Krämpfe, Brech- und Durchfallanfälle verursachen können, diese können selbst ein Koma verursachen.
Des weiteren enthält der Bärlapp Hydrokaffeesäure, Polysaccharide, Sporonin, Kieselsäure und ist reich an fettes Öl.

In den Samen selber sind wie im Kraut enthaltene Alkaloide vorhanden (aber in geringerer Dosis), die Samen selber haben zirka 50% fettes Öl, zusätzlich ist in de Samen auch Hydrokaffeesäure, Sporonin und Saccharose vorhandSen.

Zubereiteter Tee aus dem Bärlapp wird vorzugsweise als Kaltauszug empfohlen. Er hilft bei Blasenkatarren, Gicht, Harngrieß, Neigungen zu Steinbildungen, Prostatavergrößerungen, Hodenschmerzen, rheumatischen Beschwerden, Gelenkentzündungen, Wadenkrämpfe, Leberleiden und juckende Ekzeme.

Gesammelt wird das Kraut bei sehr trockenem Wetter im Frühsommer, verwendet werden kann das Kraut im getrockneten Zustand, aber auch frisch.

Vorsicht ist aber geboten beim selber sammeln, da es eine sehr giftige Bärlappart gibt, die mit dem Lycopodium clavatum (dem Bärlapp, der als Heilkraut verwendet wird) verwechselt werden kann. Also, am besten das Kraut aus der Apotheke oder einem Kräuterladen besorgen und NICHT selber sammeln.

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Nähere Informationen zum Urheberrecht findet Ihr in diesem Thread: Urheberrecht der Geschichten und andere Informationen!!!
Gruß yve Smile

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen früher, damit ich mehr davon habe.

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02.01.2006 16:59 yve is offline Send an Email to yve Homepage of yve Search for Posts by yve Add yve to your Buddy List Add yve to your Contact List
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