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Hobbyköchin


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Alraune (Mandragora officinarum)

Im Papyrus Ebers (der berühmten Heilschrift der alten Ägypter) fand man zahlreiche Rezepturen mit Alraune, welche gegen allerlei Beschwerden helfen sollte.
Hippokrates verordnete die Alraune gegen Schlafstörungen, Depressionen, Ängste und psychische Beklemmung.
Selbst in der Geburtsheilkunde kam die Wurzel der Alraune zum Einsatz (bei schweren Geburten zum Beispiel).
Selbst bei Hinrichtungen auf dem Scheiterhaufen und Hexenverbrennungen, kam die Wirkung der hinzurichtenden zugute diese bekamen einen Alraunewein vorher zu trinken (die Heilkraft der Wurzel sollte den Schmerz und die Qualen lindern).

Die Alraune findet in letzter Zeit wieder in modernen Hexenzirkeln Anerkennung (es werden so genannte Flugsalben hergestellt, welche Astralreisen ermöglichen sollen, in dieser Mixtur ist nicht nur die Wurzel der Alraune Bestandteil, u.a. sind in diesen Flugsalben auch Kräuter (vor allem Nachtschattengewächse, wie der Stechapfel, Tollkirsche, Bilsenkraut und Fliegenpilz) Bestandteil), obwohl diese Pflanze mit sehr viel Bedacht behandelt werden muss, da die Wurzel selber sehr giftig ist.

Früher buddelte man diese Pflanze mit Hilfe eines Hundes aus. (Es wurde einen Hund an diese Pflanze gebunden und ließ ihn so lange buddeln, bis diese Pflanze samt Wurzel ausgebuddelt wurde, dann ging das Herrchen, des Hundes weg und der Hund folgte seinem Herrchen, worauf der Hund starb.)

In dem früheren Jahrhundert galt diese Pflanze als Königin der Zauberkräfte, da die Wurzel eine bizarre Form einer menschlichen Gestalt darstellte, welche verantwortlich war für die Mythenbildung, dieser Pflanze.
Die Alraune hatte früher sehr viele Namen, einige davon waren zum Beispiel: Drachenpuppe, Menschenkraut, Liebes- bzw. Henkerswurzel, Dollwurz, Kindleinkraut (es gab noch viel mehr Namen für diese Pflanze, das ist nur ein kleiner Teil der Namen, die diese Pflanze trug, bzw. trägt).

Die Alraune wurde im alten Ägypten auch als Aphrodisiaka eingesetzt und die Wurzel ihrer Liebesgöttin Hator zugeordnet, die Wurzel wurde nach dem trocknen gemahlen und in Bier getrunken, aber auch die Früchte und Wurzel wurden in Wein eingelegt, welcher einen angeblich rauschhaften Genuss haben sollte.
Die Früchte und die Wurzel waren im gesamten Verbreitungsgebiet der Mandragora hoch geschätzt. In Nordafrika und im Orient wird noch heute die Alraune als Stimulierendes Mittel für wundervolle und langanhaltende Liebesnächte eingesetzt.

Heute weiß man, dass die Wurzel Tropanalkaloide enthält . (welche die Schlüsse auf dessen Heilwirkung zurück zuführen ist.

Die Alraune wächst auf trockenen, felsigen Land. Beheimatet ist die Alraune auf Kreta, Sizilien, Zypern, Nordafrika, Kleinasien und im Vorderen Orient (bis zum Himalaja).

Die Alraune blüht von Dezember bis März, die Blüten sind braun bis violett und können bis zu 40 cm. lang werden, sobald die goldgelben Früchte wachsen, werden die Blüten der Alraune zugleich runzelig und verwelken.
Die Wurzel jedoch lebt weiter und die Alraune treibt in darauf folgendem Jahr wieder neu aus.

Verwendet wird von der Alraune die Wurzel und deren Rinde, sowie die Blätter und die Früchte, die, die Alraune trägt.

In zu hoher Dosierung (die kritische Schwelle ist allerdings von Person, zu Person unterschiedlich), kann die Alraune überaus gefährlich werden; sie kann Delirien und schließlich zu einer tödlichen Atemlähmung führen. Aus diesem Grund sollten keine Selbstversuche mit der Alraunewurzel durchgeführt werden.

Sobald ich ein original Bild der Alraune habe, wird dieses selbstverständlich nachgereicht...

Attachments:
jpg allraune001.jpg (34 KB, 18 downloads)
jpg allraune002.jpg (56 KB, 17 downloads)


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Gruß yve Smile

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen früher, damit ich mehr davon habe.

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02.01.2006 15:32 yve is offline Send an Email to yve Homepage of yve Search for Posts by yve Add yve to your Buddy List Add yve to your Contact List
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